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GEDANKEN, MEINUNGEN, UNTERHALTSAMES, WISSENSWERTES

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Konsequenzen aus eigener Lebenserfahrung

Freundlichkeit als Grundprinzip unserer Arbeit

Ist es Ihnen nicht auch schon mal so gegangen: Sie rufen bei einen Handwerker, einem Lieferanten oder beim Laden um die Ecke an und haben in dem Moment, wo sich an der Gegenstelle jemand meldet, das Gefühl zu stören. Unfreundliche oder zumindest abwesende Stimme, oberflächliche bis abwimmelnde Antworten, die Phrase "Dafür bin ich nicht zuständig!" und das zweifelhafte Versprechen, man kümmere sich um Ihr Anliegen sind alles, was Ihnen nach dem Gespräch in Erinnerung bleiben. Doch das war's dann auch schon. Natürlich werden sie NICHT zurückgerufen. Natürlich erhalten Sie NICHT das gewünschte Angebot. Und wahrscheinlich hat Sie Ihr Gesprächspartner bereits Sekunden nach dem Gespräch wieder vergessen - zumindest haben Sie den Eindruck.

Da stellt sich doch die Frage "Was soll das?". Ist diese Firma nicht an Kunden interessiert, wegen Reichtum nur noch notbesetzt oder einfach nur mit dem eigenen Geschäft überfordert? Wir meinen, dass dieses Verhalten leider symptomatisch für unsere derzeitige hektische Gesellschaft ist. Freundlichkeit kostet möglicherweise Zeit, ist vergebliche Liebesmüh, besonders wenn man davon keinen offensichtlichen und klaren Vorteil hat, und scheint bei einigen Menschen einfach nicht zu ihrem "Stil" zu passen.

Mit unserer Art und Weise, Kunden zu beraten und zu betreuen beschreiten wir lieber einen sehr konservativen, manche mögen sagen, nicht mehr zeitgemäßen, Weg. Der altmodische Ausspruch "Der Kunde ist König" gilt bei uns noch etwas, denn rein sachlich gesehen, zahlen Sie unser Gehalt. Bedienen wir Sie nicht korrekt und Sie kaufen woanders, schlägt sich das unmittelbar in unserer Kasse nieder. Sie sind uns weder lästig, sondern herzlich willkommen, noch stören Sie unseren Arbeitsablauf, sondern Sie sind Teil desselben. Außerdem schallt es ja bekanntlich aus dem Wald zurück, wie man hineinruft. Also wieso sollten wir uns gegenseitig die Laune verderben, wenn man sich mit Freundlichkeit das Leben insgesamt etwas erleichtern kann?

Wie bei allem, muss es natürlich auch hier Grenzen geben. Bei unser täglichen Arbeit versuchen wir für unseren Kunden das Möglichste zu erreichen, doch benötigen wir hierfür auch ein gehöriges Maß an Energie. Diese tanken wir während unserer Freizeit und erwarten als Gegenleistung für unseren Einsatz, dass uns diese auch gegönnt wird. Deshalb ist unser Geschäft auch nur bis 18 Uhr geöffnet. Auch danach stehen wir in Einzelfällen gerne mal zur Verfügung, doch sollte dies grundsätzlich angekündigt werden, damit wir uns darauf einstellen können. Nichts ist peinlicher, als einem Kunden im ausgeleierten Jogginganzug, mit Lockenwicklern oder mit ölverschmierten Fingern entgegenzutreten.

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